Holgoria - Blutbrueder
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Der Schatz
 
Majestätisch erhob sich Kollomon, der Sanftmütige, aus seiner Hängematte, die dort in den Grundpfeilern seiner Burg verankert war. Denn er war ein weiser und gütiger Herrscher, der seinem geringsten Diener nicht zumuten wollte ihn zu tragen. 
Links und rechts salutierten Wachen und der Hofstaat vollführte eine Welle der Verbeugung, als der dicke Herr sich wankend den Weg zur Schatzkammer bahnte. Wie jeden Tag wollte er sich auch heute vom tadellosen Zustand seiner Staatskasse überzeugen.
 
Hinter dicken Mauern und Toren ruhte ein Berg aus Tand und glänzender Münze. Jedoch in mitten dieser Pracht thronte des Königs größter Schatz auf einem Podest. 
 
"Ah, mein Augapfel!" Kollomon strahlte übers ganze Gesicht, als er den Gegenstand an sich nahm und von allen Seiten betrachtete. Dann winkte er einer Wache, die - wie jeden Tag - Bericht erstattete: "Mein König, Der Letzte Nerv ist sicher und unversehrt." Mit einer Verbeugung entfernte sich der Gardist wieder und begab sich auf seinen Posten zurück.
Wahrlich, das war er. Des Königs Letzter Nerv wurde besser gehütet als jedes Geheimnis des Hofstaats. Ohne diesen Schatz, so war sich Kollomon sicher, wäre er des Lebens nicht mehr froh.
 
Mit einem Hauch von Wehmut, jedoch in der Gewissheit, sein Schatz in Sicherheit zu wiegen, platzierte er das Stück wieder an seinem Platz und wandte sich zum gehen. Dringende Geschäfte erwarteten ihn... 



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